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Aktuelles: Öffentlicher Raum

Quelle: www.dasdenkeichduesseldorf.wordpress.com/ / pixelio.de

ÖPNV: Barrierefreiheit endlich sicherstellen!

19. April 2018

Zur Berichterstattung der Kieler Nachrichten über die fehlende Barrierefreiheit der neugebauten bzw. im Bau befindlichen Haltestellen am Martensdamm und am Opernhaus/Rathausplatz erklärt Ratsherr Stefan Rudau: „Ich muss zugeben, mir fehlen da tatsächlich ein wenig die Worte, um meine Fassungslosigkeit über dieses Versäumnis zu beschreiben! Seit Jahren reden wir in der Landeshauptstadt immer wieder über Barrierefreiheit gerade auch im ÖPNV und über die Notwendigkeit, die Haltestellen bis 2022 barrierefrei umzubauen. Und jetzt wird das bei Neubauten einfach nicht berücksichtigt. Dafür fehlt mir jedes Verständnis!“ Die Notwendigkeit von barrierefreien Haltestellen ist in Kiel seit langem bekannt. ...

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Quelle: Thommy Weiss / pixelio.de

Zum neuen Bahnhofskonzept der Stadt

21. März 2018

Zum neuen Bahnhofskonzept der Stadt erklärt der Kieler Ratsherr der LINKEN, Stefan Rudau: „Das Konzept der Stadt zum Kieler Hauptbahnhof nimmt viele Forderungen der LINKEN auf. Sowohl ein kostenloses Pissoir als auch die zusätzliche Straßensozialarbeit sind Schritte in die richtige Richtung. Wir wenden uns aber weiterhin gegen die Einrichtung einer als „Kommunalen Ordnungsdienst“ betitelten Hilfssherrifftruppe. Diese soll mit Vollzugsbefugnissen ausgestattet werden und u.a. Platzverweise aussprechen, Bürgerinnen und Bürger festhalten und durchsuchen. Diese genannten Maßnahmen sollen notfalls mit unmittelbarem Zwang durchgesetzt werden. Hier wird klar, dass es beim geplanten Einsatz in erster Linie um Verdrängung geht. ...

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Quelle: Florian Jansen

Solidarität mit Afrin – keine Position zu beziehen ist Zynismus pur

16. März 2018

Zur gestrigen Debatte in der Ratsversammlung zum Thema „Solidarität mit Afrin“ erklären Ratsherr Stefan Rudau und Björn Thoroe: "Zum türkischen Angriffskrieg in Afrin keine Position zu beziehen ist Zynismus pur!" Gestern Abend diskutierte die Kieler Ratsversammlung über einen Antrag der LINKEN. Der Antrag forderte sich solidarisch mit den zivilgesellschaftlichen Demonstrationen gegen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei in Afrin zu zeigen, Demonstrationen in Gaarden zum Thema zukünftig zuzulassen und die Fahnen der kurdischen Widerstandsbewegungen vor Ort (YPG/YPJ) auf Kieler Straßen nicht mehr zu kriminalisieren. Stattdessen beschloss die Ratsversammlung mit großer Mehrheit einen kurzfristig vorgelegten Alternativantrag von GRÜNEN, SPD und SSW. ...

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Quelle: wobigrafie / pixelio.de

Polizeibeirat: Kreativität im Dienste der Repression

9. November 2017

Björn Thoroe, Mitglied im Polizeibeirat für DIE LINKE, kritisiert die Überlegung von Ordnungsamt und Polizei „dauerhaftes Lagern an einem Ort“ als Sondernutzung einzustufen als „völlig absurd und obrigkeitsstaatliches Denken“. Im letzten Polizeibeirat am Dienstag präsentierte die Kieler Polizei unter dem Punkt Sonstiges, die Idee „dauerhaftes Lagern an einem Ort“ als genehmigungspflichtige Sondernutzung einzustufen. Diese kreative Rechtsauslegung widerspricht dem Grundrecht auf Freiheit einer Person sich ihren Aufenthaltsort frei zu wählen. Thoroe kritisiert die Überlegungen als „völlig absurd“. „Die Vorstellung lasse tief blicken, welches obrigkeitsstaatliche Rechtsverständnis im Kieler Polizeiapparat vorherrscht. ...

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Quelle: Florian Jansen

Besetzung: Ratsmehrheit spielt OB den schwarzen Peter zu

19. Mai 2017

Zum Beschluss der Ratsversammlung zum Umgang mit der Besetzung einer Teilfläche auf dem Gelände „Prüner Schlag“ erklärt Ratsherr Stefan Rudau: „Ich kann in der Ermöglichung des Lebens im Bauwagen, auch über den beschränkten Platz auf dem Aubrook hinaus, nur eine Bereicherung für Kiel erkennen und finde es daher sehr bedauerlich, dass sich die Politik hier einer konstruktiven Lösungssuche komplett verweigert, alle Verantwortung von sich weist und stattdessen die Verwaltung mit der Quadratur des Kreises beauftragt. ...

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Quelle: Stefan Karstens

Kreative Freiräume unterstützen!

4. Mai 2017

Die Kieler LINKE begrüßt die friedliche Besetzung auf der ehemaligen Kleingartenanlage Prüner Schlag. "Hier schaffen Menschen für sich und andere einen selbstverwalteten Freiraum und bieten gleichzeitig die Gelegenheit, alternative und kreative Ideen zum Leben in der Stadt frei zu denken und zu erproben. Das ist in meinen Augen eine Bereicherung für Kiel und eine tolle Plattform, zum Beispiel für eine wirkliche Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürgern in eine Debatte darüber, wie wir uns die zukünftige Stadtgestaltung vorstellen!", so Stefan Rudau, Mitglied der Fraktion DIE LINKE in der Kieler Ratsversammlung. ...

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Die Hilfe für Geflüchtete zeigt die Notwendigkeit von Freiräumen in der Stadt

24. September 2015

Die "Alte Mu" zeigt in ihrer Solidarität mit Schutzsuchenden derzeit eindrucksvoll, wie wichtig selbstverwaltete Räume auch in guten Lagen sind. Dazu erklärt Marco Höne, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE: "Ich hoffe wir erinnern uns auch wenn die gröbste Not vorüber ist, wie wichtig es war, dass es selbstverwaltete Räume wie die 'Alte Mu' in der Stadt gibt. Die Hilfe, die dort für Schutzsuchende geleistet wird, ist eine wichtige Stütze für die an die Grenzen geratene Stadtverwaltung." In den letzten Tagen und Wochen wurde die "Alte Mu" ein zentraler Anlaufpunkt der Hilfe für Geflüchtete in Kiel. ...

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Quelle: Joachim Balzer

Zum Scheitern der Niemeyer-Kapelle in Schilksee

25. Januar 2014

Was wohl zu erwarten war, ist nun eingetreten: der anvisierte Bau der von Stararchitekt Oscar Niemeyer entworfenen Gedenkkapelle auf einer naturgeschützten Wiese an der Schilkseer Steilküste wurde von den Stiftern zurückgezogen, nachdem der Protest zahlreicher Schilkseer Bürger immer lauter wurde. Joachim Balzer, baupolitischer Sprecher der Ratsfraktion DIE LINKE, bedauert die Entscheidung außerordentlich, weil natürlich ein Niemeyer-Werk ein wichtiges Kulturdenkmal für eine ansonsten nicht gerade mit Architekturhiglights gesegneten Stadt hätte werden können; auch als ein allen Bürgerinnen und Bürgern offen stehender Ort der Besinnung. Allerdings zeigt sich zum wiederholten Mal der ungeschickte Umgang der städtischen Protagonisten im Umgang mit der Bürgerbeteiligung. ...

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