Katzheide Eröffnung

14. August 2020
Quelle: Pascal Knüppel

Ratsherr Stefan Rudau, Vorsitzender der Ratsfraktion DIE LINKE, kommentiert die heutige Öffnung von Katzheide: „Gerade in der Hitze der letzten Tage ist es schön zu sehen, dass die Kieler*innen nun endlich wieder eine Möglichkeit zur Abkühlung haben. Leider eröffnet Katzheide in einer Mini-Version, die vieles vermissen lässt. So sehr wir uns auch freuen, dass Katzheide endlich wiedereröffnet, bleibt der fade Beigeschmack dessen, dass das Bad, das noch vor zwei Jahren zum beliebtesten Freibad Schleswig-Holsteins gekürt wurde, auf ein absolutes Minimum heruntergeschraubt wurde.“

In Katzheide fanden seit zwei Jahren massive Bauarbeiten statt, die eine Verringerung von drei Becken auf eines zur Folge hatten. Das Kleinkinder- sowie das Nichtschwimmer*innenbecken wurden gestrichen. Im Sportbereich, der früher nur aus 50-Meter Bahnen bestand, befinden sich nunmehr einige 25-Meter Bahnen und zwei 50-Meter Bahnen, die in den integrierten Nichtschwimmer*innenbereich reinragen. Der Sprungturm ist ersatzlos weggefallen, eine Schwimmausbildung über das Bronzeabzeichen hinaus damit nicht mehr möglich.

„Dafür, dass im letzten Kommunalwahlkampf die Kieler SPD ‚Alle Bäder werden besser‘ plakatierte, hat sich Katzheide nun zum wesentlich schlechteren gewandelt. Die Abnahme der Jugendschwimmabzeichen ist auf Grund der Einschränkungen gar nicht mehr oder nur noch in Teilen möglich. Eine Stadt die sich Sailing City nennt, sollte es allen Kieler*innen ermöglichen die Schwimmabzeichen abzulegen, aber stattdessen wird dies nun verhindert – schlimmer geht’s nicht!“, bezieht Pascal Knüppel, sportpolitischer Sprecher der Fraktion, Stellung. 

„Katzheide muss wieder attraktiv werden und das geht nur durch mehr Schwimmflächen und ein breiteres und modernes Angebot und nicht durch Einsparungen. Hier wurde sichtlich am falschen Ende gespart!“ so Rudau abschließend.